Zu einer Betriebsbesichtigung bei der Deuka in Höltinghausen kamen am Montag, 16.02.2015 der Kreisvorstand der Cloppenburger FDP, sowie Emsteks Bürgermeister Michael Fischer zusammen.

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Im Rahmen einer umfassenden Führung durch das Unternehmen und einer Diskussionsrunde bekamen die Freien Demokraten und Bürgermeister Fischer unter anderem vom Vertriebsleiter Uli Brinkhus einen detaillierten Einblick in das Unternehmen am Standort Höltinghausen, das im Bereich Nutztier-Mischfutter die Marktführerposition in Deutschland hält.

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Während der Besichtigung des Futtermittelwerkes konnte ein angeregter Austausch zwischen Politik und Wirtschaft stattfinden. Als Ausbildungsbetrieb mit einer Übernahmequote von circa 98% leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum guten Arbeitsmarkt in der Region. Eine Erweiterung des Werkes ist derzeit laut Uli Brinkhus wohl kaum möglich, da sich das Werk im Außenbereich befinde und es sehr hohe Emissionsschutzrichtlinien gebe. Dies bestätigte auch Bürgermeister Fischer.

Auch spielen die Energiekosten eine große Rolle im Betrieb. Sie sind der größte Kostenfaktor für den Futtermittelhersteller.

Der FDP-Kreisvorsitzende Peter Friedhoff erkundigte sich nach der Nutzung der Bahnanbindung am Werk. Hier wird die Schiene laut Brinkhus als Frachtweg zunehmend interessanter.

Ein sehr hoher Arbeitsaufwand müsse allerdings für zusätzliche staatliche Kontrollen betrieben werden, die zudem auch Kosten im sechsstelligen Bereich mit sich bringen. „Unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes und auf dem Rücken der Betriebe wird hier rot-grüne Symbolpolitik betrieben“, kommentierte Peter Friedhoff den steigenden Arbeitsaufwand dieser zusätzlichen Kontrollen.

„Bei einem so engen Kundenkontakt, wie die Deuka ihn hält, sind Unternehmen selbst motiviert, eine sehr gute Qualität zu liefern. Die zusätzliche Bürokratie macht ein Produkt nicht besser, sondern nur teurer“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Bernhard Fangmann.