Emstek. FDP-Ratsherr Willy Schnieders fordert die Festlegung von Mindestabständen zwischen Windkraftanlagen und Wohnhäusern in Niedersachsen. „Es ist absolut notwendig, dass die Interessen betroffener Bürger gesichert werden und die Landesregierung Gebrauch von der sogenannten Länderöffnungsklausel macht. Wenn man Menschen nicht einbindet, dann kann man nicht erwarten, dass sie die Projekte der Politik unterstützen. Viele Menschen haben Angst, dass ihre hart ersparten Immobilien durch nahe Windräder entwertet werden“, sagt Schnieders. Die Energiewende droht so an mangelnder Akzeptanz zu scheitern. Das darf auf keinen Fall geschehen.

Die FDP in Emstek wird sich deshalb mit einer Resolution gegen den Windkrafterlass der Landesregierung einsetzen. Gleichzeitig wird die Landesregierung aufgefordert, dass statt der bisher doppelten oder dreifachen Höhe der Windräder mindestens die zehnfache Nabenhöhe als Abstand vorzuschreiben. Bei 150 Metern Anlagenhöhe ist das ein Abstand von 1.500 Metern.